Innovative Software-Tools für einfache Programmierung

Die Bedienung der ProtectoXP erfolgt über eine intuitiv zu steuernde Software und ist durch eine neuentwickelte Touch Screen Oberfläche besonders benutzerfreundlich. Sie verfügt über zahlreiche Software-Features, darunter eine Online- und Offline-Programmierung, Sprachumschaltung, Rechteverwaltung, MES-Anbindung und übersichtliche Bedienerführung. Sie können somit nicht nur alle Arbeitsschritte flexibel an Ihre Produktanforderungen und den Prozessablauf anpassen, sondern alle Vorgänge jederzeit transparent nachverfolgen und dokumentieren.

Für optimale und reproduzierbare Lackierergebnisse! 

Programmierung und Produktverwaltung Einfach und schnell zum Ziel

 Mit der Protecto-Software ist eine Programmierung des Lackiervorgangs einfach und schnell zu realisieren. Die Baugruppe wird als Bild in den Hintergrund gelegt. Anschließend können die zu lackierenden Bereiche über verschiedene Linien- und Flächenelemente definiert werden. Bei Mehrfachnutzen können ganze Bereiche kopiert oder geklont werden. Das spart viel Zeit bei der Programmierung. Die weiteren Prozessparameter wie beispielsweise Lack, Zufuhrbehälter und Ventileinstellungen sind in der Produktverwaltung hinterlegt. Für den Test der Programmierung gibt es verschiedene Test-Tools, mit denen das Lackierprogramm Schritt für Schritt erstellt, geprüft und optimiert werden kann. Über die Fiducial-Kamera kann sowohl eine Lagekorrektur durchgeführt werden, als auch der DMC-Code der sich in der Anlage befindenden Baugruppe gescannt und somit eine Rückverfolgbarkeit gewährleistet werden. Dies ist besonders wichtig im Hinblick auf Traceability und MES-Anbindungen.

Einfache Programmauswahl durch Produktverwaltung mit Vorschau

Prozessverriegelung, Traceability & Co. für eine detaillierte Prozessdokumentation

Je nach Produktionsumgebung kann die ProtectoXP optional in unterschiedlicher Weise mit einem MES verbunden werden. Die beliebige Kombination der verschiedenen Ausbaustufen Betriebsdatenerfassung (BDE), Traceability, Prozessverriegelung und Materialverriegelung sorgt für eine flexible Fertigung. Die ProtectoXP kann wahlweise mit einem Linienleitrechner oder einem MES verbunden werden. Je nach Ausbaustufe werden verschiedene Daten zwischen MES und ProtectoXP kommuniziert. Dabei kommt eine speziell von Rehm entwickelte Schnittstelle (ROI – Rehm Open Interface) zum Einsatz. Einerseits bedeutet das ein hohes Maß an Standardisierung, andererseits können kundenspezifische Anpassung problemlos erfolgen. Zur Identifizierung der Baugruppe wird ein ID-Leser (Barcode, DMC, RFID) auf dem Transportband vor der Anlage installiert und mit der Protecto-Steuerung verbunden. Optional kann die Identifizierung auch über das MES erfolgen. So erreicht man absolute Prozesssicherheit durch Prozessverriegelung und kann mittels eindeutiger Datensätze für jede Baugruppe eine lückenlose Dokumentation garantieren.