Technische Details – Der Pramo im Überblick

Im Pramo Durchlauftrockner werden die Baugruppen auf Warenträgern mit sogenannten „Schiffchen“ - Aufnahmen durch das System transportiert und durchlaufen dabei mehrere Zonen, in denen sie auf die entsprechende Temperatur aufgeheizt und anschließend für den Trockungs-/Aushärteprozess auf der voreingestellten Temperatur gehalten werden. Die Taktzeit richtet sich nach der notwendigen Verweildauer der Baugruppen im Trocknungssystem, um die Materialen entsprechend den Vorgaben auszuhärten.

1.   Beladen | Entladen

Ein Roboter/Handlingssystem be- und entlädt die Baugruppen in die Warenträger. Alternativ ist auch eine manuelle Be- und Entladung realisierbar.

 

2.   Schlaufentransport

Der Transport der Baugruppe durch die Anlage erfolgt auf einem Warenträgerumlauftransport. Die Taktzeit ist dabei einstellbar. Um möglichst lange Durchlaufzeiten und eine hohe Stückzahl realisieren zu können, ist der Transport in Schlaufen ausgeführt. Dies reduziert die Grundfläche sowie die Höhe des Systems. Je nach Warenträgeranzahl ist der Pramos als 2-, 3- oder 4-Schlaufentransport erhältlich.

 

3.   Kühlung

In der Kühlstrecke werden die Baugruppen für nachgelagerte Prozesse gekühlt. Dies ermöglicht ein unmittelbares Weiterverarbeiten der Baugruppen. Je Segment wird gekühlte Luft auf die Warenträger mit den Baugruppe geblasen. Über einen Wärmetauscher wird die Abwärme vom internen an den externen Wasserkreislauf übergeben und so energieschonend aus dem Fertigungsraum abtransportiert. Alternativ ist anstelle des Wärmetauschers ein Residue Management System mit zwei Kühler-/Filtereinheiten zur Kaltkondensation erhältlich. Die Filter können in einem Ultraschallbad zu Wartungszwecken leicht gereinigt werden. Die Rückführstrecke kann alternativ auch als zusätzliche Heizzone ausgeführt werden, wenn die Teile warm entladen werden sollen (Warmfunktionstest).

4.   Meßgondel

Die Gondeln/Warenträgerschiffchen verfügen über eine Spanneinheit zum Fixieren für die automatische Beladung mit einem Roboter. Eine Meßgondel mit präparierten Teilen und einem Speichermeßgerät ist über eine Schnellspannfixierung einfach einsetzbar.

 

5.   Software

Die Anlage wird mittels Software über eine Touch-Bedienoberfläche gesteuert. Alle relevanten Prozessparameter wie Durchlaufzeit und Temperatur werden über einen Barcode an der Warenträger-Gondel dokumentiert und gegebenenfalls an ein MES-System übergeben. SMEMA-Schnittstellen sorgen für die Integration der Anlage in jede Fertigungslinie.